Roger Pollini

Roger Haueter

Modern Workplace Strategist

Microsoft Regional DirectorMicrosoft Most Valuable Professional Reconnect

Fehlende Treiber für unbekannte Geräte manuell finden

Auch wenn die neueren Windows Betriebssystem-Versionen immer mehr Treiber beretis vorinstalliert haben, so kommt es trotzdem vor, dass Geräte nicht erkannt werden können - weshalb eine manuelle Installation notwendig werden kann. Kann Windows kein Treiber für das angeschlossene Gerät finden, wird dieses im Geräte Manager mit einem gelben Fragezeichen markiert.

Geräte mit fehlendem Treiber manuell ausfindig machen

  1. Links unten auf Start (resp. das Windows Symbol) klicken, danach geben Sie im Feld "Programme/Dateien durchsuchen" msinfo32 ein und drücken die Enter-Tase.
  2. Erweitern Sie im Systeminformationen-Fenster den Punkt Komponenten und erweitern Sie Problemgeräte
  3. Dort finden Sie eine Liste von Geräten, welche auf Ihrem Computer Probleme haben. Zudem finden Sie hier detaillierte Beschreibungen zu folgenden Punkten.
    Gerät Name des Gerätes oder des dazugehörigen Treibers.
    PNP-Gerätekennung Zeigt die Geräte ID, PCI ID, Bus Typ oder einen unbekannten Typen.
    Fehlercode Zeigt den Fehlercode für das aufgetretene Problem an und kann wie folgt aussehen:
  4. Device Name | PCI\VEN_00000&DEV_0000&SUBSYS_00000000&REV_00\0&0000 | Error Code
  5. Je nach Gerät wird der Unique Device Identifier (einzigartige Gerätenummer) in der Spalte PNP-Gerätekennung oder der Fehlercode angezeigt und sieht in etwa so aus:
    PCI\VEN_000&DEV_000&SUBSYS_00000000&REV_00
  6. Im obigen Beispiel bezeichnet VEN die Hersteller ID und DEV die Geräte ID.
  7. Öffnen Sie in Ihrem Browser die Internetseite http://www.pcidatabase.com. Diese Seite verfügt über eine Datenbank mit fast allen PCI Geräte IDs.
  8. Suchen Sie jetzt nach der Hersteller ID oder nach der Geräte ID, um Informationen über den  Hersteller und eine Beschreibung über das fehlerhafte Gerät zu finden. Sollten Sie hier nichts finden, ist Google sicher einen Versuch wert.

Fehlende Geräte über den Geräte Manager ausfindig machen

  1. Links unten auf Start (resp. das Windows Symbol) klicken, danach geben Sie im Feld "Programme/Dateien durchsuchen" devmgmt.msc ein und drücken die Enter-Tase.
  2. Suchen Sie das unbekannte Gerät, welches normalerweise unter Andere Geräte abgelegt und mit einem gelben Fragezeichen versehen ist, wenn es vom System nicht erkannt wurde.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Eigenschaften.
  4. Dort wählen Sie das Tab Details.
  5. Wählen Sie dort Hardware IDs oder Geräteinstanzpfad aus.
  6. Unter einem der beiden Punkte sollte jetzt ein solcher String erscheinen: PCI\VEN_000&DEV_000&SUBSYS_00000000&REV_00
  7. Öffnen Sie in Ihrem Browser die Internetseite http://www.pcidatabase.com. Diese Seite verfügt über eine Datenbank mit fast allen PCI Geräte IDs.
  8. Suchen Sie jetzt nach der Hersteller ID oder nach der Geräte ID, um Informationen über den  Hersteller und eine Beschreibung über das fehlerhafte Gerät zu finden. Sollten Sie hier nichts finden, ist Google sicher einen Versuch wert.

Windows XP Mode im Vollbildmodus starten und betreiben

Normalerweise wird der Windows XP Mode in einem kleinen Fenster gestartet, was oft nicht gerade ideal zum Arbeiten ist. Es gibt aber eine nicht ganz offensichtliche Möglichkeit, den XP Mode auch im Vollbildmodus zu nutzen.

Windows XP Mode im Vollbildmodus

  1. Starten Sie den Windows XP Mode.
  2. Im Windows XP Mode Fenster klicken Sie Action -> View Full Screen oder Doppelklicken Sie auf die Fenstertitelleiste.
  3. Fahren Sie die Windows XP Mode Maschine herunter oder sichern Sie diese - achten Sie darauf dabei den Vollbildmodus nicht zu verlassen.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Anpassungen direkt in der .vmc Datei (unter C:\Users\user name\AppData\Local\Microsoft\Windows Virtual PC\Virtual Machines Ordner) vorzunehmen. Passen Sie dabei untenstehende Zeilen an:
<window_xpos type="integer">146</window_xpos>
<window_ypos type="integer">57</window_ypos>
<full_screen type="boolean">true</full_screen>
<resolution_height type="integer">720</resolution_height>
<resolution_width type="integer">1280</resolution_width>


Automatischen Neustart nach Windows Updates Installation verhindern

Windows XP, Windows Vista und Windows 7 starten nach der manuellen oder der geplanten Installation von Windows Updates den PC neu, um die vorgenommenen Änderungen anzuwenden. Seit Windows 7 haben die Benutzer die Möglichkeit, den Neustart zu verzögern.

Automatischen Neustart druch Windows Update verhindern

  1. Links unten auf Start (resp. das Windows Symbol) klicken, danach geben Sie im Feld "Programme/Dateien durchsuchen" gpedit.msc ein und drücken die Enter-Tase.
  2. Im Editor für lokale Gruppenrichtlinien gehen Sie zu Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> Windows-Komponenten ->Windows Update
  3. Doppelklicken Sie Keinen automatischen Neustart für geplante Installationen automatischer Updates durchführen, wenn Benutzer angemeldet sind
  4. Wählen Sie Aktiviert aus und klicken Sie OK
  5. Schliessen Sie den Editor für lokale Gruppenrichtlinien

Benutzer mit Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 Home Edition müssen die Änderungen über die Registry vornehmen.

  1. Links unten auf Start (resp. das Windows Symbol) klicken, danach geben Sie im Feld "Programme/Dateien durchsuchen" regedit ein und drücken die Enter-Taste.
  2. Gehen Sie im Registrierungs-Editor zu: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate
    Wenn dieser Eintrag noch nicht existiert, dann erstellen Sie ihn wie unten im Bild zu sehen.
  3. Ändern Sie den NoAutoRebootWithLoggedOnUsers DWORD (32-bit) Wert auf 1, um den automatischen Neustart zu verhindern.
    Wenn dieser Wert noch nicht existiert, dann erstellen Sie ihn wie unten im Bild zu sehen.
  4. Schliessen Sie den Registrierungs-Editor.

“An unexpected error has occured” beim Aufrufen einer Web Application

In diesem Artikel beziehe ich mich auf die Meldung "An unexpected error has occured" in Zusammenhang mit dem Erstellen einer neuen Web Application.

Web Applications sollten immer mit einem eigens dafür vorgesehenen Service Account (domain\user) ausgeführt werden, mit normalen User-Rechten im Active Directory als auch lokal auf dem Server.
Wird nun in der Central Administration eine neue Web Application erstellt, dann fügt SharePoint den angegebenen Benutzer in die lokalen Servergruppen "IIS_IUSRS" der SharePoint Server hinzu und prüft nicht, ob dieser die benötigten Rechte hat, um die Web Application korrekt auszuführen. Und hier ist das Problem: Da dieser Benutzer normalerweise keine genügend hohen Rechte besitzt um Änderungen an der GroupPolicy vorzunehmen, kann es vorkommen, dass folgende Fehler beim Aufrufen der Web Application angezeigt werden:
- An unexpected error has occured
- 503 Service unavailable (Application Pool wird gestoppt)

Egal welchen der beiden Fehler Sie erhalten, prüfen Sie in Ihrer Group Policy unter Computer Configuration > Windows Settings > Security Settings > Local Policies > User Rights Assignments, ob die Gruppe "IIS_IUSRS" (oder ggf. auch nur der Benutzer unter dem die Web Application läuft) in den folgenden beiden Richtlinien enthalten ist:
- Impersonate a client after authentication
- Log on as a batch job

Ist dies nicht der Fall, dann fügen Sie diese hinzu, führen Sie ein Group Policy Update (gpupdate /force) und einen iisreset auf allen SharePoint Web Front-end Servern durch (alternativ bietet sich auch ein Neustart an).
Nun sollte die Site Collection korrket angezeigt werden. Ist dies nicht der Fall, dann prüfen Sie, ob die angepasste Group Policy auf den Servern angewendet wurde und die Berechtigungen korrekt gesetzt wurden.

Microsoft TechNet Artikel über die benötigten Berechtigungen der einzelnen SharePoint 2010 Benutzerkonten:
http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc678863.aspx


Funktionsvergleich der SharePoint 2010 Editionen

Microsoft hat einen Vergleich von SharePoint Foundation, SharePoint Standard und  SharePoint Enterprise online gestellt. Die Funktionen können nebst einer Gesamtübersicht auch nach Kategorien (Sites, Communities, Content, Search, Insights, Composites) verglichen werden. Zudem gibt es zu jeder Funktion eine kurze Beschreibung.

Compare SharePoint 2010 Editions
http://sharepoint.microsoft.com/en-us/buy/Pages/Editions-Comparison.aspx