
Microsoft 365 Governance
Teams und SharePoint Governance
Die meisten Informationsschutz-Risiken in Microsoft 365 entstehen durch zu breit geteilte Teams und Sites.
Die meisten Informationsschutz-Risiken in Microsoft 365 entstehen nicht durch Angriffe, sondern durch zu breit geteilte Teams und SharePoint-Sites. Wer Arbeitsbereiche ohne Regeln wachsen lässt, verliert den Überblick über Besitzer, Gäste und Freigaben. Mit Copilot wird das sichtbar: Der Assistent findet alles, worauf eine Person Zugriff hat, auch wenn sie davon nichts wusste. Wir helfen Ihnen, klare Regeln für Erstellung, Zugriff und Lebenszyklus festzulegen und technisch umzusetzen.
Die fünf Steuerungsfelder
| Feld | Leitfrage | Typische Regelung |
|---|---|---|
| Erstellung | Wer darf Teams und Sites anlegen? | Self-Service mit Vorlage und Pflichtangaben oder Antrag mit Freigabe |
| Besitz | Wer ist verantwortlich? | Mindestens zwei Besitzer, regelmässige Bestätigung |
| Freigaben | Wie wird geteilt? | Standardlink für Personen in der Organisation, Links für «Jeder» gesperrt |
| Gäste | Wer darf Externe einladen? | Einladung durch Besitzer, Ablauf und Rezertifizierung der Gäste |
| Lebenszyklus | Was passiert mit inaktiven Arbeitsbereichen? | Ablaufrichtlinie, Archivierung oder Löschung nach Bestätigung |
Klassifizierung von Arbeitsbereichen
Nicht jeder Arbeitsbereich braucht dieselben Regeln. Bewährt hat sich eine kleine Zahl von Klassen, etwa öffentlich intern, vertraulich und streng vertraulich. Jede Klasse legt fest, ob Gäste erlaubt sind, welche Freigabelinks gelten und ob nicht verwaltete Geräte zugreifen dürfen. Technisch wird die Klasse über Vertraulichkeitsbezeichnungen für Container umgesetzt, damit die Regeln automatisch greifen.
Grundlage für Copilot
Copilot respektiert bestehende Berechtigungen, aber er macht sie wirksam. Vor dem Rollout sollten Sie deshalb wissen, welche Sites für die ganze Organisation offen sind, wo sensible Inhalte zu breit geteilt wurden und welche Arbeitsbereiche keinen aktiven Besitzer mehr haben. Diese Bereinigung ist der wichtigste Schritt für einen sicheren Copilot-Einsatz.
Typische Feststellungen
- Jede Person kann Teams erstellen, ohne Vorlage, Zweck oder Klassifizierung.
- Viele Arbeitsbereiche haben nur einen Besitzer oder gar keinen mehr.
- Links für «Jeder» oder für die ganze Organisation sind die Regel statt die Ausnahme.
- Gäste bleiben nach Projektende dauerhaft berechtigt.
- Inaktive Teams werden nie archiviert und erschweren die Suche.
Unser Vorgehen
- 1
Bestandsaufnahme:
Arbeitsbereiche, Besitzer, Gäste und Freigaben technisch auswerten.
- 2
Regelwerk:
Klassen, Erstellungsprozess, Freigabe- und Gästerichtlinie mit Ihnen festlegen.
- 3
Umsetzung:
Einstellungen, Vorlagen, Vertraulichkeitsbezeichnungen und Ablaufrichtlinien konfigurieren.
- 4
Bereinigung:
zu breite Freigaben und verwaiste Arbeitsbereiche gemeinsam mit den Besitzern bereinigen.
- 5
Betrieb:
Rezertifizierung und Berichte, damit die Regeln dauerhaft wirken.
Häufige Fragen
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