- Definition
- Sensitivity Label: Eine in Microsoft 365 hinterlegte Klassifizierung, die an Dokumenten, E-Mails, Teams, Gruppen und SharePoint-Sites haftet und Schutzmassnahmen wie Kennzeichnung oder Verschlüsselung auslösen kann.
Wie viele Labels sind sinnvoll?
Für die meisten Organisationen genügen vier bis fünf Hauptstufen, etwa Öffentlich, Intern, Vertraulich und Streng vertraulich. Unterlabels sollten nur dort entstehen, wo sie unterschiedliche Schutzmassnahmen auslösen.
Vorgehen in fünf Schritten
- 1
Schutzbedarf klären
Bestehende Klassifizierungsrichtlinie prüfen oder neu erarbeiten.
- 2
Labelschema definieren
Stufen, Beschreibungen und Schutzwirkung pro Label festlegen.
- 3
Pilotieren
Mit einer Fachabteilung und der IT testen, inklusive externer Zusammenarbeit.
- 4
Standardlabel und Pflicht
Standardlabel setzen und entscheiden, ob Kennzeichnung verpflichtend ist.
- 5
Automatisieren
Auto-Labeling für klar erkennbare Inhalte schrittweise aktivieren.
Checkliste vor dem Rollout
- Klassifizierungsrichtlinie durch Geschäftsleitung genehmigt
- Labelbeschreibungen in verständlicher Sprache
- Verschlüsselung mit externen Partnern getestet
- Schulung und Kurzanleitung vorbereitet
- Support-Prozess für Fehlklassifizierungen definiert
Häufige Fragen
Können Labels automatisch gesetzt werden?
Ja. Purview unterstützt Standardlabels sowie automatische Kennzeichnung anhand erkannter Inhalte. Der Umfang hängt von der Lizenzierung ab und sollte zuerst simuliert werden.
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